Zweitesmal Thailand Part 1

eptreffen

Wie auch das erstemal Thailand liegt auch von der zweiten Reise noch ein Bericht, oder wie wir es von Scheisserle kennen ein Reisetagebuch auf meiner Platte.

Falls einer der Beteiligten ein Problem damit hat, lasst es mich wissen, ich entferne dann Namen und Bilder.

Übrigens das war 2005 also schon vor einigen Jahren, der Bericht ist nicht unbedingt informativ aber ich hoffe doch unterhaltsam ;)

Weiterlesen

Dr. Gad Labudda

Im Februar 2006 lernte ich an einer Bar in Pattaya einen ältern Herrn kennen, mit dem ich mich den ganzen Abend unterhielt. Als er ging schenkte mir er noch ein Buch von sich, sein Name war Dr. Günter Manfred Gad Labudda. Leider ist er in Thailand am 10. Juni 2006 mit 63 Jahren verstorben, weil er keine Blutkonserve in seiner Blutgruppe bekam.

Hier der Nachruf von http://der-farang.com

Das Buch habe ich erst zuhause gelesen und mittlerweile habe ich einige seiner Bücher gelesen, mir gefallen die Geschichten und der Schreibstil. Früher war er viel im SEA Forum (später wurde es das Siamtraveller Forum) aktiv, in dem es jede Menge seiner Geschichten zu lesen gab. Leider ist das Board nicht mehr online. Seine Bücher bekommt man z.B. bei http://www.dcothai.com, in Thailand sind sie in jeder Buchhandlung zu bekommen.

Geschichten von Gad findet man vereinzelt noch in verschieden Foren. Die einzige Website die mir bekannt ist, auf es noch viele Geschichten von Ihm gibt ist das Isaan – Forum

Erstesmal Thailand

Nach meiner ersten Thailandreise habe ich einen Reisebericht geschrieben. Denen, die sich das mal reinziehen wollen viel Spass.

Das erstemal Thailand

Der Flug

Los gehen sollte am 8. Januar Flug von Frankfurt mit Turmenistan Airline um 15.00 Uhr (Ticket 460,00 Euro über http://www.schroeders.de/ gebucht). Um 12.00 Uhr waren wir im Frankfurter Flughafen am Check In, drei bis vier Leute vor uns um 13.00 hatten wir eingecheckt und nebenbei noch erfahren das sich der Start auf 19.00 Uhr verschiebt, von der Airline gabs einen 10 €uro Gutschein gültig am Frankfurter Flughafen.

Also erst mal was Essen, auf ins Mc Doof erster Gutschein weg. Dann ein wenig durch den Flughafen gelaufen, einmal Ausichtsplattform Scheißwetter also wieder rein, zum Terminal 2 und ins Bistro wird so gegen 15.00 Uhr gewesen sein. Um 18.00 Uhr waren wir nach etlichen Bierchen (pro Nase über 30,00 Euro) dann gut drauf. Noch schnell im Duty Free eine 30er Kiste Zigarren gekauft und je ein Liter hochprozentiges. Nochmal kurz warten dann endlich Boarding.

Weiterlesen

Roi Et – Savannakhet, eine einzige Katastrophe

Als ich mal wieder in Roi Et (in unserem Dorf bei At Samat) war und ein Visarun anstand, dachte ich mir warum mit dem Bus fahren wo doch der Bruder meiner Freundin ein Auto hat. Also sprach ich meine Freundin darauf an, dass sie ihn mal fragen möchte. Er erklärte sich damit einverstanden und am nächsten Tag sollte die Tour starten.

Als er am morgen kam, konnte er leider doch nicht fahren da er keinen Führerschein hat. Weil es eine weite Fahrt ist hat er Schiss bekommen, aber kein Problem ein Ersatzfahrer mit „Driverlizens“ war schnell organisiert. Außerdem wollte der Vater meiner Freundin noch mit (irgendwelche Verwanden besuchen) und auch unser Nachbar (weil er wenig Geld hat kann er sich so einen kostenlosen Ausflug natürlich nicht entgehen lassen, denke aber er ist froh wenn er von Frau seiner Frau wegkommt), mit meiner Freundin und mir waren wir also zu sechst.

Wer denkt jetzt gehts los hat sich getäuscht die Herren haben sich zum Frühstück erstmal zwei Fläschchen Lao Kao genehmigt, der Fahrer trank am meisten dann fuhren wir endlich los. Als erstes fuhren wir nach Selaphum zu einer Tankstelle, war ja klar ich bezahlte einmal volltanken. Da die Reifen „Slicks“ waren und unser „Driver“ nicht mit ihnen fahren kann (Sicherheit geht vor in Thailand!) spendierte ich zur Feier des Tages noch zwei nagelneue Bridgestonereifen (700,- Baht mit Montage).

Danach dachte ich die Fahrt ist gleich zu Ende, denn in Selaphum war irgendein Umzug von der Schule und die Hauptdurchfahrtsstraße war gesperrt mit jeder Menge Polizei. Die Umleitung und die Polizei ignorierte unser „leicht angetrunkener“ Fahrer und fuhr in den abgesperrten Bereich, er hielt aber erst nach mehrmaligen Pfeifens des Polizeibeamten an. Der Polizist erklärte ihm dann das er hier nicht durchfahren kann und die Umleitung benutzen soll, unseren Fahrer intressierte das anscheinend nicht. Als der Polizist weg ging versuchte er seine Fahrt fort zusetzen. Aber nur kurz der Polizist stoppte ihn wieder, jetzt war Schluss mit Lustig, er musste gleich austeigen und mitkommen (ich dachte der kommt nicht wieder). Aber fünf Minuten später kam er wieder zurück und wir fuhren weiter, diesmal die Umleitung.

Da sich jeder perfekt auskannte brauchten wir auch keine richtigen Straßen benutzen, stattdessen fuhren wir auf diesen holprigen, roten Sandwegen und durch die ständige Schüttlerei hat sich dann das Schaltgestänge vom Getriebe gelöst, was zur Folge hatte das er nur noch mit dem dritten Gang fahren konnte. Das geht natürlich nicht also gings zu einer Werkstatt, es wurde auch noch ein Teil davon verloren, dadurch dauerte die Reperatur eineinhalb Stunden. Zu meinen Erstaunen wurde ich nicht zur Kasse gebeten, das zahlten sie selber waren so um die drei bis vierhundert Baht.

Schließlich kamen wir um die Mittagszeit in Mukdahan an, als nächstes brauchte ich Geld (ich hatte zu dieser Zeit zwei Kreditkarten, ein Visa mit Pin an der ich an jedem ATM Geld ziehen konnte und ein Master allerdings ohne Pin mit der konnte ich mir mit dem Reispass Geld auszahlen lassen), die Visa war am Limit. Also versuchte ich in mehreren Banken mit meiner Masterkarte Geld abzuheben, jedoch ohne Erfolg. Da stand ich nun mit zwei bis dreihundert Baht in der Tasche, mir blieb also nichts anders übrig als meine Thaifreundin anzupumben. Wir räumten ihr Konto ab und Sie lieh mir anstandlos „30000 Baht“!

So jetzt können wir nach Savannakhet durchstarten dachte ich, stattdessen fuhren wir zum Busbahnhof. Ich fragte was jetzt wieder ist und bekam zur Antwort, dass das Auto keinen „Passport“ hat und man damit nicht nach Laos ausreisen kann. Jetzt besorgten wir ein Visa für meine Freundin, denn die Thais müssen zuerst ein Visa haben bevor sie ein Ticket kaufen können. Dann kauften wir zwei Tickets Mukdahan, Savannakhet hin und zurück. Der Vater meiner Freundin bekam noch 500 Baht um für alle etwas zum Essen zu kaufen, zum Glück denn zuvor hatte ich noch Bedenken das die ganze Bande mit uns nach Savannakhet fährt.

Endlich saß ich im Bus nach Savannakhet, als einziger Farang mit ca. 47 Thais. Am thailändischen Übergang kein Porblem Immigratoinskarte raus aus dem Pass und zum laotischen Übergang. Alle 46 Thais (meine Freundin hat brav auf mich gewartet) zeigten ihr Visa und durften rüber gehen, ich bekam einen Visaantrag zwei oder drei Seiten den ich erstmal ausfüllen musste. Ich füllte meinen Visaantrag aus, gab ihn ab und bekam mein Visa in den Pass gestempelt. Das hat nicht mal lange gedauert, aber zu lange für den Busfahrer, denn der Bus war weg. Die einzige Möglichkeit wegzukommen war so ein Typ, schätze mal „Tuk Tuk Maffia“, er sagte für die zwei Kilometer 900 Baht an und lies sich noch auf 800 Baht runterhandeln. Mittlerweile könnte so eine Situation gefährlich für mich werden, aber damals beschimpfte ich ihn nur auf Englisch und Deutsch (hat er nicht verstanden), gefahren bin ich natürlich nicht mit ihm. Nach ca. fünfzehn Minuten kam ein Tuk Tuk angefahren, der Fahrer war bereit mich für 100 Baht nach Savannakhet und wieder zurück zur Grenze zu bringen.

In Savannakhet fuhren wir zu einem großen Markt, wir gingen rein und der Fahrer wollte im Tuk Tuk warten. Wir sind ein bißchen drinnen rumspaziert, dann wollte ich Zigaretten kaufen. Die Marke kannte ich nicht, aber ich rauchte eine zur Probe und empfand sie als nicht schlecht. Die Stange kostete 60 Baht, da hab ich auch nicht mehr gehandelt. Ich wollte eigentlich zwei Stangen kaufen, eine für mich und eine zum hergeben, billigere Marke, 45 Baht. Aber meine Freundin meinte „kauf doch gleich fünf“, ich äußerte noch Bedenken wegen der Einfuhr nach Thailand aber Sie sagte nur „no pombem“. Wir gingen wieder aus der Markthalle raus, anderer Ausgang und wollten noch etwas trinken und zurückfahren. Als wir gerade die Straße überquerten fuhr unser Tuk Tuk vorbei und der Fahrer schrie uns hinterher damit er gleich wiederkommt. Wir gingen was trinken, ca. halbe Stunde und wieder zurück zum Eingang des Marktes, das Tuk Tuk war natürlich nicht da. Nach fünf Minuten orderten wir dann ein anderes Tuk Tuk das uns wieder zurück bringen sollte.

Da mich nicht auskannte wunderte ich mich erst nach ca. einer viertel Stunde darüber, dass die Brücke über die wir gekommen sind sich immer weiter von uns entfernte. Ich weiß nicht was der Fahrer vor hatte aber als ich mit der Polizei drohte, fuhr er zurück in die Stadt. In der Stadt stiegen dann noch Leute zu und er fuhr wieder nicht zur Brücke. Als wir an einer Busstation vorbei kamen fordeten wir ihn auf anzuhalten, er wollte dann sein Geld haben und ich drohte wieder mit der Polizei, schimpfent fuhr er dann weiter bekommen hat er nichts von mir.

Wir sind zur Bustation und haben uns ein Ticket zurück nach Mukdahan gekauft. An der Grenze machte uns der laotische Zöllner erstmal darauf aufmerksam, dass man nach Thailand nur eine Stange Zigaretten pro Person einführen kann und damit sein thailändischer Kollege das gar nicht gerne sieht. Er bot uns an das mit den Zigaretten für uns zu erledigen und ich willigte ein. Die Zigaretten wurden mit Zeitung umwickelt und er maschierte damit auf die Thailändische Seite und gab sie dem Busfahrer, für das hab ich ihm 50 Baht gegeben (vor uns war noch ein Mönch mit vielen Stangen Zigaretten, den hat keiner darauf angesprochen!). Meine Freundin schickte ich diesmal vor in den Bus (nicht das mir der wieder vor der Nase wegfährt) während ich meine Immigratoinskarte ausfüllte.

Die Zigaretten lagen auf meinem Platz als ich als letzter wieder in den Bus kam. Neben der Bustation in Mukdahan wartete unser Anhang und alle waren gut drauf, denn die 500 Baht wurden in Leo und Lao Kao investiert. Drei Stunden später bin gut und ohne weitere Zwischenfälle bzw. Unfälle (der Fahrer hat wieder tief ins Glaß geschaut) in Roi Et angekommen. Das war einer der schlimmsten Tage die ich bis jetzt in LOS erlebt habe.

(c) Jokkel

Oom, eine Liebesgeschichte

Mathias hat Mata kennen gelernt und chattet seit einiger Zeit täglich mit Ihr. Sie ist dabei immer in einem kleinen, günstigen Internetcaffee in Ram Khan Haen (BKK). Da ich mit Mathias gut befreundet bin besuche ich Ihn auch ab und an. Den ersten Kontakt mit Oom hatte ich im Mai 2005, als ich Mathias wieder einmal besuchte. Mathias war mal wieder mit Mata am chatten und Oom saß hinter Mata, die sich hin und wieder umdrehte und zu uns in die Cam sah. Der Kontakt kam dann so zutande das Oom die nächsten Tage hin und wieder zu Mata an die Cam kam und Hallo sagte.

Ca. eine Woche später als ich daheim am PC saß schickte mir Mathias Ooms E-Mailadresse zum adden, was ich dann auch tat. Der MSN lief nebenher und ich wechselte mit Oom in drei Stunden keine 10 Worte. Das ging dann ein paar Tage so Oom versuchte immer wieder mit mir ins Gespräch zu kommen, aber ich wimmelte Sie immer ab, mit, ich hab jetzt keine Zeit und manchmal schaltete ich einfach ab. Irgendwie hatte ich kein richtiges Interesse an Ihr wegen des Alters, Sie war 33 und damit ein Jahr älter als ich.

Weiterlesen