Mal wieder ein Zwischenbericht

Es wird denk ich mal wieder Zeit fuer einen kleinen Zwischenbericht. In Nakon Phanom war ich angeln am Mekong und habe das Cinesische Neujahr gefeiert. Danach war ich wieder eine Woche in Roi Et, Atsamat von da aus nach Bangkok und weiter nach Hua Hin. Von Hua Hin bin ich positiv Ueberrascht hier gefaellt es mir sehr, aber ich bin leider nur fuer drei Tage hier. Morgen fahre ich dann entweder nach Phitsanulok oder zurueck nach Atsamt, dann moechte ich nochmal fuer ein paar Tage nach Pattaya und wenn ich es zeitlich schaffe hin kriege komme ich nochmal hier her. Die letzten zwei, drei Tage werde ich in Bangkok verbringen, und diesmal mit Bildern :wink:

thailand-2009

Irgendwo in der Wildnis bei Atsamat
Weiterlesen

Die letzten drei Wochen…

Vorhin habe ich in den Kommentaren noch behauptet das es morgen einen Artikel von mir gibt, wie ich aber gerade feststellen musste habe ich morgen und die naechsten Tage auch nicht eine Moeglichkeit ins Internet zukommen. Habe den fertigen Artikel auf dem Laptop und den habe ich leider nicht dabei hier :sad: . Jedenfalls war ich die erste Woche in Bangkok, da haben wir uns mit Ben und Juicies getroffen und er fuehrte uns ein wenig in Chinatown herum. Danach war ich fuer vier Tage in Pattaya und anschlieszend in Roi Et. Seit gestern bin ich in Nakon Phanom und morgen wird das Chinesische Neujahr gefeiert. Zu berichten gibts soviel aber leider habe ich keine Zeit mehr, das kann ich ausfuehrlich machen wenn ich wieder zuhause bin und naechstesmal wieder mit Bildern.

Mal ein paar Bilder und nur noch 19 Tage

Nachdem ich gestern per Mail mal wieder einen Link zu privaten Bilder zugeschickt bekam, hab ich mich entschlossen hier auch mal ein paar, eigentlich private Bilder zu veröffentlichen. Die Menschen auf den Bildern kenne ich alle sehr gut, intressiert vielleicht nicht viele aber es spiegelt jedoch wie ich finde wieder, dass ich nur in Pattaya oder sonst wo Party mache.

Aufgenommen in Roi Et, in einem Dorf bei At Samat.

Leckere Gerichte aus Thailand z.B. Nachgeburt

Bei Focus Online bin ich auf einen interessanten, bebilderten Artikel über Thaifood gestoßen.

Zehn Thai-Gerichte für Unerschrockene

Skorpion, Schlange oder Qualle: Jenseits von Papaya-Salat und grünem Curry kann thailändisches Essen den europäischen Gaumen schon mal herausfordern.

zum Beispiel: Nachgeburt von Kühen

Für uns mag es ein äußerst unappetitlicher Gedanke sein, aber die Rinder-Plazenta wird tatsächlich auf thailändischen Märkten angeboten. Sie ist sehr nahrhaft, was man gut daran erkennen kann, wenn man daraus eine Rinderbrühe kocht. Die kann wirklich gut schmecken. Das Fleisch selbst ist aber eher zäh und für den Mitteleuropäer kaum mit rechtem Genuss zu verspeisen.

Quelle und den Artikel lesen: Focus Online

Blogparade – Beste Reiseziele

Bei http://blog-parade.de/ wurde eine Blogparade mit dem Titel „Beste Reiseziele“ gestartet.

Welches mein Lieblingsreiseziel ist, ist wohl unschwer zu erraten :mrgreen: , allerdings beginnt mein nächster Trip nach Thailand nicht in der sommerlichen Urlaubssaison, sondern ab Ende November – Anfang Dezember auf einen genauen Termin habe ich noch nicht festgelegt.

Abfliegen werde ich in jeden Fall solange die Flugpreise vor Weihnachten noch günstig sind, mit dem Rückflug werde ich es genauso handhaben, das wird wahrscheinlich gegen Mitte – Ende Januar sein. Da ich in diesen Jahr keinen Sommerurlaub mache, werde ich wieder ein bisschen länger bleiben, denke so an 6 bis 8 Wochen. Ich hoffe das ich dieses mal wieder einen günstigen Direktflug mit Thai Airways bekomme, denn wenn ich mit Zwischenstopp fliegen muss werde ich wohl wieder auf meine Lieblingsairline (ironisch!), die T5 Turkmenistan Airline zurückgreifen, übrigens hier ist ein sehr amüsanter Testbericht darüber.

Ein Teil von dem das ich unternehmen werde steht schon fest, am Anfang werde ich ein paar Tage in Bangkok verbringen. Als Hotel habe ich das Tawana Ramada eingeplant, buchen werde ich es über Meiers Weltreisen das Doppelzimmer ca. 65 €, vor Ort kostete es erheblich mehr, weiß nicht mehr genau ob es 8000 oder 9000 Baht (170 – 190 €) waren.

Von Bangkok aus werde ich dann in den Nordosten Thailands (den Issan) aufbrechen, als erstes für einige Tage nach Roi Et / At Samat von da aus gehts nach Nakhon Phanom wo ich auch für ein paar Tage sein werde. Danach wird ein kurzer Trip nach Laos folgen.

Ansonsten möchte ich in jedem Fall eine mehrtägige Floßtour unternehmen, aber darüber muss ich mich erst noch genau informieren, entweder in Chiang Rai auf dem Kok River oder auf dem Kwae Yai (River Kwai).

Die von Touristen überlaufenen Inseln werde ich diesmal glaub ich sein lassen, aber ein paar Tage Strandurlaub müssen schon sein. Ganz Süden (da war ich noch nicht) soll es noch Inseln geben mit wenig Tourismus geben, ansonsten werde ich an der Küste sicherlich was finden.

Hier meine Fotostrecke Thailand.

Der Wellnesstempel bzw. Das Scheißhaus

Hier habe mal ein Paar Bilder von einem typischen, einfachen Bad im Issan. Auch wenns etwas schmuddelig aussieht, geputzt wirds schon hin und wiedermal. Wer denkt so eine Toilette kann er nicht benutzen, dass geht schon. Spätestens nach drei vier Tagen, denn das nächste Farangklo ist von dieser Toilette ca. 15 Kilometer entfernt. Was man auf keinen Fall vergessen sollte, wenn man z.B. die Family im Issan besucht, ist Klopapier. Aber auch beim benutzen von Klopapier ist „Vorsicht“ angesagt, denn dafür sind diese Toiletten nicht ausgelegt, Verstopfungsgefahr!

Roi Et – Savannakhet, eine einzige Katastrophe

Als ich mal wieder in Roi Et (in unserem Dorf bei At Samat) war und ein Visarun anstand, dachte ich mir warum mit dem Bus fahren wo doch der Bruder meiner Freundin ein Auto hat. Also sprach ich meine Freundin darauf an, dass sie ihn mal fragen möchte. Er erklärte sich damit einverstanden und am nächsten Tag sollte die Tour starten.

Als er am morgen kam, konnte er leider doch nicht fahren da er keinen Führerschein hat. Weil es eine weite Fahrt ist hat er Schiss bekommen, aber kein Problem ein Ersatzfahrer mit „Driverlizens“ war schnell organisiert. Außerdem wollte der Vater meiner Freundin noch mit (irgendwelche Verwanden besuchen) und auch unser Nachbar (weil er wenig Geld hat kann er sich so einen kostenlosen Ausflug natürlich nicht entgehen lassen, denke aber er ist froh wenn er von Frau seiner Frau wegkommt), mit meiner Freundin und mir waren wir also zu sechst.

Wer denkt jetzt gehts los hat sich getäuscht die Herren haben sich zum Frühstück erstmal zwei Fläschchen Lao Kao genehmigt, der Fahrer trank am meisten dann fuhren wir endlich los. Als erstes fuhren wir nach Selaphum zu einer Tankstelle, war ja klar ich bezahlte einmal volltanken. Da die Reifen „Slicks“ waren und unser „Driver“ nicht mit ihnen fahren kann (Sicherheit geht vor in Thailand!) spendierte ich zur Feier des Tages noch zwei nagelneue Bridgestonereifen (700,- Baht mit Montage).

Danach dachte ich die Fahrt ist gleich zu Ende, denn in Selaphum war irgendein Umzug von der Schule und die Hauptdurchfahrtsstraße war gesperrt mit jeder Menge Polizei. Die Umleitung und die Polizei ignorierte unser „leicht angetrunkener“ Fahrer und fuhr in den abgesperrten Bereich, er hielt aber erst nach mehrmaligen Pfeifens des Polizeibeamten an. Der Polizist erklärte ihm dann das er hier nicht durchfahren kann und die Umleitung benutzen soll, unseren Fahrer intressierte das anscheinend nicht. Als der Polizist weg ging versuchte er seine Fahrt fort zusetzen. Aber nur kurz der Polizist stoppte ihn wieder, jetzt war Schluss mit Lustig, er musste gleich austeigen und mitkommen (ich dachte der kommt nicht wieder). Aber fünf Minuten später kam er wieder zurück und wir fuhren weiter, diesmal die Umleitung.

Da sich jeder perfekt auskannte brauchten wir auch keine richtigen Straßen benutzen, stattdessen fuhren wir auf diesen holprigen, roten Sandwegen und durch die ständige Schüttlerei hat sich dann das Schaltgestänge vom Getriebe gelöst, was zur Folge hatte das er nur noch mit dem dritten Gang fahren konnte. Das geht natürlich nicht also gings zu einer Werkstatt, es wurde auch noch ein Teil davon verloren, dadurch dauerte die Reperatur eineinhalb Stunden. Zu meinen Erstaunen wurde ich nicht zur Kasse gebeten, das zahlten sie selber waren so um die drei bis vierhundert Baht.

Schließlich kamen wir um die Mittagszeit in Mukdahan an, als nächstes brauchte ich Geld (ich hatte zu dieser Zeit zwei Kreditkarten, ein Visa mit Pin an der ich an jedem ATM Geld ziehen konnte und ein Master allerdings ohne Pin mit der konnte ich mir mit dem Reispass Geld auszahlen lassen), die Visa war am Limit. Also versuchte ich in mehreren Banken mit meiner Masterkarte Geld abzuheben, jedoch ohne Erfolg. Da stand ich nun mit zwei bis dreihundert Baht in der Tasche, mir blieb also nichts anders übrig als meine Thaifreundin anzupumben. Wir räumten ihr Konto ab und Sie lieh mir anstandlos „30000 Baht“!

So jetzt können wir nach Savannakhet durchstarten dachte ich, stattdessen fuhren wir zum Busbahnhof. Ich fragte was jetzt wieder ist und bekam zur Antwort, dass das Auto keinen „Passport“ hat und man damit nicht nach Laos ausreisen kann. Jetzt besorgten wir ein Visa für meine Freundin, denn die Thais müssen zuerst ein Visa haben bevor sie ein Ticket kaufen können. Dann kauften wir zwei Tickets Mukdahan, Savannakhet hin und zurück. Der Vater meiner Freundin bekam noch 500 Baht um für alle etwas zum Essen zu kaufen, zum Glück denn zuvor hatte ich noch Bedenken das die ganze Bande mit uns nach Savannakhet fährt.

Endlich saß ich im Bus nach Savannakhet, als einziger Farang mit ca. 47 Thais. Am thailändischen Übergang kein Porblem Immigratoinskarte raus aus dem Pass und zum laotischen Übergang. Alle 46 Thais (meine Freundin hat brav auf mich gewartet) zeigten ihr Visa und durften rüber gehen, ich bekam einen Visaantrag zwei oder drei Seiten den ich erstmal ausfüllen musste. Ich füllte meinen Visaantrag aus, gab ihn ab und bekam mein Visa in den Pass gestempelt. Das hat nicht mal lange gedauert, aber zu lange für den Busfahrer, denn der Bus war weg. Die einzige Möglichkeit wegzukommen war so ein Typ, schätze mal „Tuk Tuk Maffia“, er sagte für die zwei Kilometer 900 Baht an und lies sich noch auf 800 Baht runterhandeln. Mittlerweile könnte so eine Situation gefährlich für mich werden, aber damals beschimpfte ich ihn nur auf Englisch und Deutsch (hat er nicht verstanden), gefahren bin ich natürlich nicht mit ihm. Nach ca. fünfzehn Minuten kam ein Tuk Tuk angefahren, der Fahrer war bereit mich für 100 Baht nach Savannakhet und wieder zurück zur Grenze zu bringen.

In Savannakhet fuhren wir zu einem großen Markt, wir gingen rein und der Fahrer wollte im Tuk Tuk warten. Wir sind ein bißchen drinnen rumspaziert, dann wollte ich Zigaretten kaufen. Die Marke kannte ich nicht, aber ich rauchte eine zur Probe und empfand sie als nicht schlecht. Die Stange kostete 60 Baht, da hab ich auch nicht mehr gehandelt. Ich wollte eigentlich zwei Stangen kaufen, eine für mich und eine zum hergeben, billigere Marke, 45 Baht. Aber meine Freundin meinte „kauf doch gleich fünf“, ich äußerte noch Bedenken wegen der Einfuhr nach Thailand aber Sie sagte nur „no pombem“. Wir gingen wieder aus der Markthalle raus, anderer Ausgang und wollten noch etwas trinken und zurückfahren. Als wir gerade die Straße überquerten fuhr unser Tuk Tuk vorbei und der Fahrer schrie uns hinterher damit er gleich wiederkommt. Wir gingen was trinken, ca. halbe Stunde und wieder zurück zum Eingang des Marktes, das Tuk Tuk war natürlich nicht da. Nach fünf Minuten orderten wir dann ein anderes Tuk Tuk das uns wieder zurück bringen sollte.

Da mich nicht auskannte wunderte ich mich erst nach ca. einer viertel Stunde darüber, dass die Brücke über die wir gekommen sind sich immer weiter von uns entfernte. Ich weiß nicht was der Fahrer vor hatte aber als ich mit der Polizei drohte, fuhr er zurück in die Stadt. In der Stadt stiegen dann noch Leute zu und er fuhr wieder nicht zur Brücke. Als wir an einer Busstation vorbei kamen fordeten wir ihn auf anzuhalten, er wollte dann sein Geld haben und ich drohte wieder mit der Polizei, schimpfent fuhr er dann weiter bekommen hat er nichts von mir.

Wir sind zur Bustation und haben uns ein Ticket zurück nach Mukdahan gekauft. An der Grenze machte uns der laotische Zöllner erstmal darauf aufmerksam, dass man nach Thailand nur eine Stange Zigaretten pro Person einführen kann und damit sein thailändischer Kollege das gar nicht gerne sieht. Er bot uns an das mit den Zigaretten für uns zu erledigen und ich willigte ein. Die Zigaretten wurden mit Zeitung umwickelt und er maschierte damit auf die Thailändische Seite und gab sie dem Busfahrer, für das hab ich ihm 50 Baht gegeben (vor uns war noch ein Mönch mit vielen Stangen Zigaretten, den hat keiner darauf angesprochen!). Meine Freundin schickte ich diesmal vor in den Bus (nicht das mir der wieder vor der Nase wegfährt) während ich meine Immigratoinskarte ausfüllte.

Die Zigaretten lagen auf meinem Platz als ich als letzter wieder in den Bus kam. Neben der Bustation in Mukdahan wartete unser Anhang und alle waren gut drauf, denn die 500 Baht wurden in Leo und Lao Kao investiert. Drei Stunden später bin gut und ohne weitere Zwischenfälle bzw. Unfälle (der Fahrer hat wieder tief ins Glaß geschaut) in Roi Et angekommen. Das war einer der schlimmsten Tage die ich bis jetzt in LOS erlebt habe.

(c) Jokkel