Heinz der Liebeskasper Teil 3

Mitte Dezember war es dann bei mir mal wieder Zeit für einen Urlaub. Mein letzter Stand vor Abflug Noi arbeitet zeitweise in einem Supermarkt um etwas zu verdienen, Sie liebt aber Heinz noch und will wenns dem Vater besser geht wiederkommen. Ich verbrachte drei bis vier Wochen in Pattaya.

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Wie läuft das eigentlich ab wenn man mal eine mit nimmt?

Letztens hab ich ja erwähnt das ich mal schreibe wie es mit einem Costumer so abläuft, dann fang ich mal an und hier ist wie immer ab und zu Ironie dabei!

costumer2Gehen wir mal davon aus unser Barhäschen hat seine Fühler ausgestreckt und ein potenzielles Opfer entdeckt, dann wird Sie sofort damit beginnen mit Ihrem Opfer in Blickkontakt kommen, entweder schaut Sie wie die Unschuld vom Lande oder Sie setzt Ihren Schlafzimmerblick ein. Wenn der Blickkontakt positiv verläuft wird Sie nicht lange zögern und zum Angriff übergehn, als erstes wird Sie durch geschicktes Ausfragen versuchen festzustellen wie es Finanziell aussieht und ob Erfahrung vorhanden ist, denn Sie stellt sich individuell auf jeden Kunden ein.

Es sollte einem auch bewusst sein, dass es sich dabei um so eine Art Verkaufsgespräch handelt und hierbei kann man gleich mal den Leistungsumfang, die Art der Ausführung, die Dauer und den Preis verhandeln :mrgreen: Wenn so ein „Verkaufsgespräch“ stattgefunden hat ist normalerweise alles besprochen worden, falls es nur Smalltalk gab werden spätestens beim bezahlen Fragen kommen wie „Can I go with you?“ oder „You want pay Barfine me?“. Man zahlt dann die Barfine (weiß im Moment gar nicht genau wie hoch die ist) in Pattaya ca. 300 bis 400 Baht, in Patong ein bischen mehr und schon ist man nicht mehr alleine :roll: jedenfalls irgenwann wird man dann im Hotel mit Ihr landen.

costumer1Im Normalfall hat unser Mädel alles Lebensnotwendige in Ihrer Handtasche dabei was Sie sonst noch braucht bekommt Sie an jeder Ecke im 7eleven. Wenn man dann am Zimmer mit Ihr ankommt wird Sie als erstes den Fernseher eingeschalten und sich über das zuvor unterwegs gekaufte Essen hermachen. Als zweites lässt Sie sich dann häuslich nieder, räumt Ihre Schminksachen ins Bad und verteilt Ihr Zeugs im ganzen Zimmer.

Danach steht dann Duschen auf dem Programm, denn als Farang duftet man ja nicht wie eine Mischung aus Knoblauchzehe und Zwiebel sondern man stinkt! Auf die folgenden Sachen geh ich nicht mehr ein :wink: Um nochmal auf den Preis zurück kommen, jemand hat hier irgendwo geschrieben 1500 Baht für Shorttime :shock: 1500 Baht ist für ein Bierbarmädchen eindeutig zu hoch angesetzt, ich halte einen Preis zwischen 600 und 1000 Baht für angemessen und nicht für Shorttime!

Barmädchen und Bierbaralltag

bierbarschreinHier kommt die Fortsetzung von „Die England Australien Mittlerer Osten Connection, Streng geheim!„, dass letzte mal bin ich stehen geblieben als sich die kleinen Biester in der Bar eingefunden haben und die Arbeit meistens aus dumm rumstehen besteht.

Wie überall in Thailand sind auch an der Bierbar Geister allgegenwärtig, damit es mit den Geistern zu keinen Konflikten kommt gibt es in jeder Bar einen „Schrein“ und es muss alltäglich ein Ritual mit Räucherstäbchen, Opfergaben und beten vollzogen werden, nicht auszudenken was passiert wenn es mal vergessen werden sollte!

Habe in meinen Artikel „Was ist eigentlich eine Bierbar“ schon darüber geschrieben das eine Bierbar offen ist, nennen wir es mal einen „Tresen mit Dach“ und da in Thailand alles was nicht Niet- und Nagelfest ist innert kürzester Zeit einen neuen Eigentümer hat, muss jeden Morgen wenn die Bar schließt das ganze Inventar eingeschlossen bzw. angekettet werden und nachdem die Geister besänftigt sind wird das ganze Zeugs wieder ausgepackt und hergerichtet.

Danach muss ein wenig bedient und sich um die Gäste gekümmert werden. Außerdem darf keinesfalls vergessen werden, über den Abend hinweg mehrere Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Gerade habe ich versucht in meinen Bildern ein Bild von einem essenden Mädel zu finden, konnte aber komischerweise keines finden, stattdessen hab ich ein anderes endeckt, auf dem die Überlegenheit der Bierbarmädels gegenüber dem Farang mal wieder eindeutig bewiesen wird.

trottel-verliert-beim-vier-gewinntIch habe mal versucht die Situation auf dem Bild, beim „Vier Gewinnt“ verständlicher zu machen. Unser Augenmerk gilt nicht der jungen Dame im Vordergrund die vom Mopedtaxi gefallen ist und dabei ihre halbe Backe auf der Secondroad verteilt hat, sondern dem Farang im roten Shirt. Wie wir sehen hat er die Farbe grün und ihm scheint es gerade bewusst zu werden das er verloren hat, man beobachte ihren überlegenen Gesichtsausdruck :mrgreen:

So glaube das reicht mal wieder sonst wirds zuviel zum lesen … to be continued… nächstesmal schreib ich dann mal über den Ablauf mit einem Customer :lol:

Die England Australien Mittlerer Osten Connection, Streng geheim!

Neulich in meinem Bierbar Artikel habe ich diese „armen Dinger“ schon mal angesprochen und will ich nochmal ein bißchen darüber schreiben aber Achtung hier herrscht Ironie :wink:

So ein Barmädchenleben besteht natürlich nicht nur aus Sanuk, wie von mir in einem Kommentar behauptet wurde, sondern kann teilweise richtig stressig sein. Da ist es gut das die Thaimädels wahre Meister im Multitasking sind, so kann eine Thai zusätzlich zu jeder Tätigkeit die Sie im Moment ausübt noch zeitgleich Essen und telefonieren.

Der Tag beginnt erstmal mit Morgens aufstehen Nachmittags wach werden und Körperhygiene, danach folgt das erstemal das wohl wichtigste für Thais „Essen“.

Dann muss sich um die Sponsoren bzw. Boyfriends gekümmert werden und hier beginnt der Stress den die Mädels haben. In jedem Customer, Kunden sehen die Mädels in erster Linie $ € Geld und Sie arbeiten mit allen Tricks und werden nichts unversucht lassen um möglichst viel Kohle zu scheffeln, deshalb wird jedem die große Liebe vorgespielt :roll: Mit der Zeit sammeln sich dann einige dieser Geldquellen an und dann wirds kompliziert, damit das Lügengerüst nicht zusammen bricht wird teilweise penibel Buch darüber geführt was jedem erzählt wurde. Es ist keine Seltenheit das die Mädels drei, vier oder gar noch mehr potenzielle „Opfer“ haben die nach Strich und Faden ausgenommen werden, dem Ideenreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt und hierbei gilt je abwägiger die Idee desto besser die Erfolgsaussichten. Das geht vom Wasserbüffel bei dem die Zapfwelle repariert werden muss bis hin zur Schwiegermutter die kein Geld für Ihre Geschlechtsumwandlung hat. Um mal auf die Überschrift zu kommen, die Opfer verteilen sich quer über den Globus und kommen aus allen Gesellschaftsschichten, hauptsache es sind ein paar Baht zu holen und wenn mal zwei gleichzeitig dieser Kunden vor Ort sind wird sich kurzerhand für den entschieden von dem mehr Geld kommt.

Wenn die Anrufe, SMS-, und E-Mailschreiberei erledigt ist darf das Essen nicht vergessen werden, denn um auf 10 Mahlzeiten am Tag zu kommen darf keine Gelegenheit zum Essen ausgelassen werden.

Wenn sie sich man sich dann langsam am Arbeitsplatz, der Bierbar eingefunden haben wird natürlich wie sollte es anders sein gegessen und sich darüber amüsiert wie doof doch Farangs sind.

Hier habe ich noch ein Video in dem man beobachten kann, das die Arbeit hauptsächlich aus dumm rumstehen besteht.

…to be continued…Fortsetzung folgt… :mrgreen:

Oom, eine Liebesgeschichte

Mathias hat Mata kennen gelernt und chattet seit einiger Zeit täglich mit Ihr. Sie ist dabei immer in einem kleinen, günstigen Internetcaffee in Ram Khan Haen (BKK). Da ich mit Mathias gut befreundet bin besuche ich Ihn auch ab und an. Den ersten Kontakt mit Oom hatte ich im Mai 2005, als ich Mathias wieder einmal besuchte. Mathias war mal wieder mit Mata am chatten und Oom saß hinter Mata, die sich hin und wieder umdrehte und zu uns in die Cam sah. Der Kontakt kam dann so zutande das Oom die nächsten Tage hin und wieder zu Mata an die Cam kam und Hallo sagte.

Ca. eine Woche später als ich daheim am PC saß schickte mir Mathias Ooms E-Mailadresse zum adden, was ich dann auch tat. Der MSN lief nebenher und ich wechselte mit Oom in drei Stunden keine 10 Worte. Das ging dann ein paar Tage so Oom versuchte immer wieder mit mir ins Gespräch zu kommen, aber ich wimmelte Sie immer ab, mit, ich hab jetzt keine Zeit und manchmal schaltete ich einfach ab. Irgendwie hatte ich kein richtiges Interesse an Ihr wegen des Alters, Sie war 33 und damit ein Jahr älter als ich.

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