Was ist denn eigentlich eine A-Gogo?

gogo_dancersIch hatte ja schon ettlichemale über Bierbars (1) (2) (3) (4) geschrieben, im Grunde hat eine A-Gogo nur einiges mit einer Bierbar gemeinsam. Zum ersten ist eine Gogobar geschlossen, zum zweiten tragen die Mädels in einer A-Gogo fast gar nichts, in der Regel sehen die Mädels besser aus als die an einer Bierbar und in einer A-Gogo ist es auch ein wenig teuerer als an einer Bierbar. Fotos hab ich leider keine, die Mädels tanzen bzw. präsentieren sich auf der Bühne, auf dem Tresen oder an der Stange und herrscht es „Puffatmosphäre“ Mitnehmen kann man jede auch die Bedienungen. Die Barfine ist auch teuerer als an der Bar, so zwischen 500 und 800 Baht für die Lady ist zwischen 1000 und 1500 Baht zu zahlen, für einen Dreier wären dann schon so ca. 5000 Baht fällig ;)

sharkpattayaEmpfehlungen will ich gar keine Aussprechen, denn so schnelllebig wie Thailand ist heißt es heute Top morgen Flop außerdem kann ich mir die paarmal das ich in einer A-Gogo war fast an den zwei Händen abzählen.

Eine ganz lustige Sache die in manchen (eher selten) dieser Gogos gibt, ist die sogenannte Ping Pong Show :mrgreen: Die Show könnte auch noch „Rassierklingenshow“, „Nähnadelshow“, „Blasrohshow“ oder „Flasche aufmachen Show“ heißen. Ich muss glaube ich nicht weiter drauf eingehen ist auf jedenfall unterhaltsam. Solche Shows gibts zum Beispiel in Pattaya, Soi Diamand im Windmill oder Soi Yamato in der Hot and Cold Agogo.

6 Gedanken zu “Was ist denn eigentlich eine A-Gogo?

  1. prima von Jokkel beschrieben – ich sag: das ist aehnlich wie ein Auto kaufen: Der Mercedes Benz steht in der GoGo Bar und die Gebrauchtwagen werden an der Bar angeboten. Luxusware findet MANN in den Thai Karaoke Bars … Und ein Mercedes kostet eben mehr als so ein VW Golf …

  2. @ Prinzregent

    Danke für das Lob, übrigens hast du hier mal was ganz interessantes angesprochen, die „Thai Karaoke Bars“. Die einschlägige Meinung ist ja, das es die Prostitution nur wegen den Sextouristen gibt, in gewisser weiß ist da auch was wahres dran, jedenfalls hat sie dadurch einen Boom erlebt. Aber das es in Thailand schon immer Prostitution gab wird dabei immer wieder vergessen, nicht umsonst findet man in jedem größeren Ort auch diese Thaikaraokebars die im Endeffekt auch nur Puffs sind, nur weiß das nicht unbedingt jeder, zumindest die Farangs nicht. Mir kommt jetzt gleich mal eine in den Sinn an der ich schon öfter vorbei bin, da hängt beim Eingang gleich eine Karte mit Bildern aus in der die Auslösepreise für die verschiedenen Frauen stehen, bei 8000 beginnt der Spass, nur für die Barfine :roll:

  3. Und immer auf die Preise achten.

    Ich war 2009 erstmalig in (auf?) Phuket. Ein dortiger (Patong) „Aufreisser“ meinte, ich solle doch „seine“ GoGo besuchen: Free show, no cover charge, und hielt mir eine Getränkekarte ohne Preise unter die Nase.

    In der GoGo fragte ich dann den Kellner „how much for one beer?“
    Der Kellner zeigte die Getränkekarte ohne Preise und sagte „We have beer, we have wine, we have whisky, we have cocktails“.
    Ich wieder: ok, how much for one beer?
    Antwort „We have singha, heineken, chang, tiger, …
    Ich wieder: ok, but how much for one beer?
    Keine Antwort.
    Also nahm ich ihm die Getränkekarte aus der Hand und drehte sie um.
    Da stand dann: Beer 700, Cola 550, Whisky-Cola 850, small Sang Som + 2 mixer 2850.
    Lady Drinks gab es für 1000 (eintausend) und Barfine war 1500.

    Es saßen nicht viele Leute in dem Laden. Nur ein paar vermutlich Japaner, mit einigen Damen…

    Also: IMMER vorher nach den Preisen fragen.

  4. @Jokkel
    Bin leider erst jetzt auf Deinen Blog gestossen, aber die Artikel sind wirklich spitze!
    Gebe Dir voll recht mit den Thai Karaoke Bars. Der offensichtlich „Trade“ ist alles was die Farangs normalerweise mitbekommen. Die ganzen Schuppen fuer die Thais sind eine ganze Spur haerter. Teilweise kriegt man da Short-Time schon fuer 150 Baht, dafuer Long-time aber jede Menge Krankheiten angehaengt.

    Und Karaokeschuppen sind ja nicht alles, Friseursalons, Massage, alles gut getarnte Puffs.

    Von den echten Hinterhofpuffs in denen die Maedchen wirklich gefangen sind ganz zu schweigen.

    Das wir mitbekommen ist die Glitzerwelt des horizontalen Gewerbes in Thailand.

  5. @Jokkel,
    da gebe ich Dir auch Recht. Mich hat ein Tuk-Tuk Fahrer in Bangkok mal in so einen Thai-Nobelschuppen gebracht. Der Laden war voll mit Thai-Chinesen im Anzug und sonstigen Thai-Geschaeftsleuten.

    Riesige Auswahl an nummerierten Girls, alle extrem weiss und relativ gross, so wie die Thais das wollen.

    Dafuer waren die Getraenkepreise hoeher als in einer GoGo-Bar die Bar-Fine und der Preis fuer Short-Time zusammen… :shock:

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