Was ist eigentlich eine Bierbar?

Jeder der einmal in Thailand Urlaub macht wird wohl nicht daran vorbei kommen und mal in einer Bierbar landen, allein in Pattaya soll es an die 10000 Bierbars geben. Eine Bierbar ist meist eine offene Bar ca. mit den Dimensionen 5 bis 10 Metern mal 5 bis 10 Metern, außenherum ist eine Theke mit Barhockern, teilweise gibt es auch noch andere Sitzgelegenheiten. Die Preise an einer Bierbar sind relativ günstig z.B. kostet ein Bier so zwischen 50 und 90 Baht (1 bis 2 €uro). An einer Bierbar trifft man die verschiedensten Menschen vom deutschen mitte 40iger Pauschaltouristen Ehepaar, dass diese günstige Reise zum Golf von Siam gebucht hat und dabei unwissend in Gomorrah, äh, Pattaya gelandet ist bis hin zum verwittweten, 83 jährigen Holländer der überglücklich ist weil sich in ihn auf seine alten Tage noch ein 19 jähriges Barmädchen unsterblich verliebt hat.

Aber was ist eigentlich ein Bargirl bzw. Barmädchen? Bargirls sind die Bedienungen an den Bierbars deren Aufgabe z.B. darin Gäste in die Bar zu locken und dafür wird ausschließlich die Anrede „Hey sexy man“ verwendet, dabei spielt es keine Rolle ob ein David Beckham Verschnitt oder ein übergewichtiger mit verfaulten Zähnen vorbei läuft. Ein andere Aufgabe der Bargirls ist dann die Gäste in der Bar zu halten, da es mit dem Englisch der Mädels nicht soweit her ist wird zur Unterhaltung auf diverse Spiele wie Vier gewinnt, Jenga oder Würfeln zurückgegriffen. Die Mädchen verdienen an der Bar sehr wenig, ca. zwischen 3000 und 5500 Baht (70 bis 110 €uro), deswegen wird von ihnen keine Gelegenheit ausgelassen etwas dazu zu verdienen. Das wird dann teilweise beim spielen versucht oder sie stauben einem ein paar Baht ab um sich was zum Essen zu kaufen und sie möchten einen Ladydrink haben. Ein Ladydrink ist natürlich teurer als ein normales Getränk ca. 120 bis 140 Baht (2 bis 3 €uro) von dem die Mädels an den meisten Bars allerdings nur 20 Baht bekommen, deswegen gebe ich auch nie Ladydrinks aus. Jetzt möchte ich noch die lukrativste Nebeneinnahme der Bargirls erwähnen, die Prostitution, dabei verdienen die Girls 500 bis 1500 Baht am Tag (10 bis 30 €uro), wenn sie einen Kunden haben. Prostitution steht noch mit dem Wort „Barfine“ oder „Auslöse“ in Zusammenhang steht, das ist der Betrag den der Gast für den Arbeitsausfall an die Bar zu zahlen hat wenn er ein Mädchen mitnimmt, so zwischen 200 und 500 Baht (4 bis 10 €uro) pro Tag.

28 Gedanken zu “Was ist eigentlich eine Bierbar?

  1. Ist ja im Grunde wie auf Kuba – in Varadero bzw. in Havanna läuft ja ein ähnlicher Film ab. Ist ein interessanter Bericht, besonder gut hat mir die Beschreibung des Holländers gefallen… :-)
    Ich bin mir nun nicht sicher wie ich es finden soll, Prostitution an sich, sollten die beiden Interessengruppen miteinander ausmachen. Wenn es um Misshandlung, Menschenhandel oder Kinderprostitution geht dann stellt das eine nicht tolerierbare Täter / Opfer Beziehung dar. Dagegen muss strikt vorgegangen werden. Habe zu wenig Einblick über das Thema Bierbar in Thailand.

    Selbst war ich in Bangkok (Durchreise nach Indonesien – Lombok – als Backpacker), bin mit dem Schnellboot gerne durch die Klonks gefahren und empfand die Mentalität der Thailänder als recht angenehm im Vergleich zu den Indonesiern… Jedoch liegen wohl Welten zwischen Thailand und Indonesien.

  2. ich bin kein Mann, deshalb kenne ich diese Bars mit den Bargils wohl nicht :mrgreen:
    Die armen Dinger können einem schon leid tut, wenn ich Mann wäre, würde ich da nicht hingehen oder die freikaufen :D

  3. Ahem…
    Ich glaube das solltest Du etwas präzisieren: hälst Du es wirklich für wahrscheinlich das es für eine thailändische Frau erstrebenswert ist in Pattaya alte fette Männer anzufassen? Klingt für mich nicht nach allzuviel Sanuk…
    Gerade in Thailand: der spiessigsten Gesellschaft unter der Sonne nach dem Vatikan.

    Ben

    Benems letzter Artikel..Würstchen aus dem Isaan ????????????

  4. Hallo Kollegen..

    ich will ja hier keine Diskussion losbrechen, aber Benem: Die Mädels suchen sich ihre Lover aus. Ein hässlicher oder fetter Kerl hat auch dort keine Chance. Die Mädels sind recht wählerisch. Denn auch für die Mädels ist die Auswahl recht gross. Und: Die thailändische Gesellschaft hab ich überhaupt nicht spiessig erlebt. Aber es gehören ja immer zwei dazu.

    Gruss Peter

    PeterPans letzter Artikel..12.11.2008 – Thailand: Loi Krathong oder “Vollmond, Lichter und schwimmende Flösschen”

  5. @ Tom

    danke für deinen Kommentar, damit hast du eine gute Perspektive angesprochen,

    Misshandlung, Menschenhandel oder Kinderprostitution

    wäre für mich auch in keinster Weise tolerierbar. Bin in diesem Artikel gar nicht tief auf die Prostition eingegangen, das möchte ich mir für demnächst mal aufsparen. Die genannten Begriffe im Bezug auf Thailand kenne ich eigentlich nur von RTL bzw. den Medien.

    @Diane

    diese armen Dinger brauchen dir nicht Leid tun, die sind nämlich ziemlich abgebrüht und dieser Job ist geradezu perfekt für die thailändische Lebensart, denn für die Thais zählt einzig Sanuk (Vergnügen) und bei dieser Arbeit haben sie den zu genüge :wink:

  6. Sorry, aber das die Mädels da so arm sind, das sie teilweise mit den häßlichsten Typen mitgehen hat jeder schon gesehen der in Thailand war und die massive Dichte von alten, fetten Männern in Pattaya ist schon arg sehr auffällig.

    Ich wollte einfach nur auf Jokkels Kommentar hinaus das man mit ihnen kein Mitleid haben braucht und das finde ich nicht richtig: wenn diese Mädchen abgebrüht sind, dann nur aufgrund ihres Lebens und nicht weil es so lustig ist seinen Körper zu verkaufen.
    Als ich neu in Thailand war, war ich auch nicht immer brav, aber ich habe immer Respekt vor den Mädchen gehabt, weil das Menschen sind die einer sehr uanangenehmen und harten arbeit nachgehen.

    Ben

    Benems letzter Artikel..Würstchen aus dem Isaan ????????????

  7. @ Benem

    lies dir doch meinen Kommentar doch nochmal durch, ich habe ja nicht geschrieben das alles Sanuk ist.

    @ Peter

    Danke für deinen Kommentar.
    Im Grunde sehe ich das auch so, außer das:

    Denn auch für die Mädels ist die Auswahl recht gross.

    Das mag in der Highseason sein, aber in der Lowseason haben die Mädels Probleme überhaupt Costumer finden.

  8. @ Benem

    den zweiten Kommentar hatte ich gar nicht gesehen.

    Thailand ist mittlerweile auch eine Konsumgesellschaft und arm ist relativ, deswegen würde ich es besser so ausdrücken „Wieviel besser gehts den anderen.“ und „Was möchte ich mir leisten und was bin ich bereit dafür zu tun.“, sein Leben in Thailand kann man sich auch mit anderer Arbeit finanzieren. Vielleicht hätte ich besser geschrieben „mit fast allen Barmädchen brauchst du kein Mitleid haben“, das wars dann aber schon, anders siehts bei den A-Gogo Mädels, den Professionellen in der Straße 6 oder den freischaffenden Künstlerinnen aus.

  9. „dabei verdienen die Girls 500 bis 1500 Baht am Tag“ schreibt Jockel. Ich moechte das korrigieren. Die Bar-Frau sagt dir klar: „You come I go ! “

    In der Regel geht keine Frau den ganzen Tag mit. Die Regel Anno 2008 ist die short time. Und diese short time kann im wahrsten Sinne des Wortes sehr kurz sein. Ich spreche da von Sekunden .
    Sicherlich gibt es (noch) Frauen die zu 1.500 Baht die Nacht bleiben. Das ist Verhandlungssache. Aber die hauen in der Regel gegen 6 Uhr morgens ab. Insofern du aber andeutest Geld im Hintergrund zu haben bleiben die gern auch ein paar Tage, in der Hoffnung, dass du ihnen ein Haus kaufst. Der Hauskauf ist das Ziel ueberhaupt. Wir reden hier von vielleicht 100.000 Euronen. Nein, nicht Baht. Da nach Thai Recht ein Falang niemals Land besitzen darf ist die Frau am Ende immer im Besitz des Hauses. Egal welche juristische Konstruktion gewahlt wurde.
    Auf den Punkt gebraucht: Die Barfrau sucht einen Macker der ihr seine Lebensersparnisse vermacht. Und die gibt es zahlreich.

    Das ist der entscheidende Unterschied zur Prostition in Europa. Dort gibt es kaum einen Freier der in einen Puff geht und seiner Angebetenen sein Haus, sein Auto und seine Existenz anbietet. In Thailand schon.

    Diane hat das nebenbei wunderbar getroffen, wenn sie schreibt:“Die armen Dinger können einem schon leid tut, wenn ich Mann wäre, würde ich da nicht hingehen oder die freikaufen.“

    Genau das ist auch ein wunderbares Geschaeft. Genau das bezwecken die Frauen, der Mann soll Mitleid haben mit den armen Dingern und sie „freikaufen“. Am besten jeden Monat 20.000 Baht schicken damit sie nicht mehr anschaffen muss. Ich sehen fast jeden Abend diese armen Dingen im Internet Cafe sitzen. Manche haben mehrere Herren gefunden, die ihnen jeden Monat Geld schicken, damit sie nicht mehr anschaffen muessen. Die kommen damit schnell auf 100.000 Baht Einkommen im Monat. Das sind 2.300 Euro – netto und steuerfrei. :shock: Und wenn du neben ihr stehst bettelt sie dich um 20 Baht an, weil „ich hab kein Geld !!!“ :???:

    Sicherlich hat Jokkel Recht, die Bardamen haben in der Regel ein Gehalt um die 5.000 Baht. Aber wenn du mal ins Barbuch schaust ( das gibt es ! ) kannst du schauen wie oft die mit gehen. Weil doch da die Barfines drin stehen. Geht also eine jeden Tag (nur) ein Mal mit kommen da ohne Probleme 30.000 Baht zu den 5.000 dazu. Wie gesagt, schaut in das Barbuch.
    Manche gehen locker 7 Mal am Tag mit, nennt sich short Time …

    In den Agogo Bars kosten die Damen ab 3.000 Baht die short Time. Es sollte ja mal gesagt werden.

    Woher ich das weis, ei ich komm seit 1991 nach Pattaya und lebe hier.

    Und ja, es gibt viele Frauen, die eben wenig Geld haben. Sei es die Reinemache Frau im Hotel. Die haben nur 6 oder 7.000 Baht. Oder die Frau in der Bank, Anfangsgehalt 12.000 Baht.

    Die Frau mit Falang hat also in der Regel das grosse Los gezogen, finanziell gesehen. Leider werden die Frauen gern von ihren lieben Mitmenschen geneckt und als „schlecht“ angesehen.

    Eine ganze Bibliothek koennte dieses Thema fuellen, ich muss jetzt enden.

    Lob, grosses Lob an Jokkel, der die Sachen so wunderbar auf den Punkt bringt ! Hoffentlich lernen wir uns mal kennen.

  10. @ prinzregent

    Vielen, vielen Dank für den ausführlichen Kommentar :wink: da habe ich nichts, aber auch gar nichts hinzu zufügen :cool:
    Kennenlernen können wir uns gerne bin aber erst in ca. drei Wochen vor Ort :wink:

  11. Hmm ich bin zwar auch kein Mann (bin schon viel mit Rucksack durch die Weltgeschichte getingelt) aber war LEIDER noch nie in Thailand. :cry: Trotzdem, so eine Bierbar würde ich mir sofort gerne mal angucken.
    Stelle ich mir total lustig vor, dort ein Bierchen zu zischen, die dazugehörige Atmophäre genießen und den Leuten zuzugucken. Also der Holländer, lol der wäre schon zu ein Zuguckopfer von mir.
    Klasse Bericht jokkel……

  12. @ Nila

    Danke für deinen Kommentar du bist das erste Mädel das hier freiwillig einen positiven Kommentar da lässt :wink: An so einer Bierbar würde es dir auch gefallen denke ich, da herrscht auch überhaupt keine Bordellatmosphäre, Danke für das Lob :mrgreen:

  13. NILA will: „ein Bierchen zu zischen, die dazugehörige Atmophäre genießen und den Leuten zuzugucken“ ? :arrow: http://www.buffalobar.com/

    Alternativ gibt es eine webcam von Tonis Disco, leider weiss ich die www nicht. Alternativ Luzifer. Beide Diskos unterscheiden sich kaum von einer sehr guten deutschen Disko, ausser, 1. kein Eintritt, 2. super Atmosphäre 3. die Frauen wiegen in der Regel um die 45 kg. :shock: :grin: :roll: und lassen sich in der Regel gern auf einen Drink einladen. :idea:

  14. @ prinzregent

    das die Mädels in der regel 45 kg wiegen und sich gern auf einen Drink einladen lassen, interessiert Nila glaub ich nicht wirklich :mrgreen:

    Die Buffalobar kenn ich nicht, aber da sie gegenüber der Soi Leng Kee ist werd ich da demnächst mal auf dem nach Hauseweg vorbei laufen und die Atmophäre testen :wink:

  15. Dein Thema ist : Was ist eigentlich eine Bierbar? :razz:
    Insofern wir uns mal treffen, könnte ich dir zeigen, was einige Frauen machten BEVOR Sie in einer Bierbar arbeiten bzw. wo sie ihre ersten Erfahrungen gemacht haben. :roll: Mit diesem Thema wirst du absolutes Neuland betreten. :shock:

  16. @ prinzregent

    du schreibst ja schon „einige“, aber die Möglichkeiten von dem, was Frauen gemacht haben bevor Sie an einer Bierbar arbeiteten sind unzählig, dennoch denke ich das du mir im Bezug auf Thailand kein Neuland mehr aufweisen kannst :cool:

  17. Wer das Thema aus der europäischen Mentalität und Sichtweise zu erklären versucht, wird sein Ziel verfehlen …
    Ich persönlich halte von diesem „ich weiß nicht wovon ich rede aber die Frauen da unten tun mir so leid weil sie von bösen Sextouristen ausgenutzt werden“-Geschwätz nicht das geringste.
    Mir tun eher die ganzen Liebeskasper leid, aber wie sagt man so schön: Zum abgezockt werden gehören auch immer zwei. Von daher geschieht es den lks schon ganz recht. :mrgreen:

  18. @ no have in Sihanoukville cambodia Marc
    Den Namen hab ich mal geändert, fällt für mich unter Keywordlinks! Das mag ich nicht :(

    Mal wieder ein Kommentar den ich nicht so richtig verstehe :???:

    Gibts denn bei euch in Kambodscha nur, ich nenns mal abgewichste Weiber :wink:

  19. Was genau verstehst Du an meinem comment nicht (die Abkürzung „lks“ steht für „Liebeskasper“)? :mrgreen:
    Es gibt sicherlich auch Ausnahmen. Allerdings sind das eben nicht unbedingt die Frauen, mit denen „Otto-Normaltourist“ oder auch der Auswanderer anbändeln kann.

    Somit bleiben in der überwiegenden Anzahl der Fälle eben nur die girls, die man so unter dem Begriff „taxigirls“ oder „bargirls“ (oder ganz sachlich: „Prostituierte“) kennt.
    Und die hängen ja nicht den ganzen Tag in Bars herum und gehen mit Ausländern mit, weil diese so supersexy aussehen, sondern eben schlicht und einfach deshalb, weil sie Geld verdienen möchten.

    Der Barang (in Thailand: Farang) wird hier gerne als atm betrachtet. Oder glaubst Du, die sind dann wirklich verliebt wenn sie (auch für länger) mit einem Ausländer zusammen sind?

    Ich habe in einem älteren Beitrag von mir ( http://www.no-have.net/2008/10/urlaubszeit-ist-bargirlzeit/ ) mal einige Zeilen über die sog. „bargirls“ verfasst, im Text finden sich zahlreiche Verweise (links) zu anderen Seiten (die meist auf thailand bezogen).
    Sehr lesenswert, vor allem mit Hinblick auf die von Dir angesprochenen „abgewi***en Weiber“
    :wink:

    Ach ja – was hast Du gegen keywordlinks? Da bist Du der Erste den ich kennenlerne, der diese Art von link nicht mag, zumal diese keywordlinks ja auch aus suchmaschinensicht nicht ganz unwichtig sind.

    Also dann, Grüße aus Sihanoukville, Marc
    :cool:

  20. uups, hab was vergessen, kurzer Nachtrag:

    Ich spreche da jetzt von Kambodscha, in Thailand ist es allerdings analog dazu.
    Es gibt – grob gesagt – bei den Bargirls die festangestellten und die freelancerinnen. Fest angestellte girls arbeiten fest in der Bar und erhalten dafür einen monatlichen Lohn (das variiert von Bar zu Bar, hier sind es meist so 50 oder 60 USD ($) pro Monat). Freelancerinnen sind nirgendswo angestellt, erhalten also keinen festen Lohne und verdienen sich ihre Brötchen ausschließlich durch die Prostitution.

    Die Auslöse in den bars beträgt hier meist so 5 USD.
    Gehen die girls mit einem Gast (na ja, Freier ist zutreffender) mit, verdienen sie das, was sie mit ihm für die Zeit ausmachen. Pro Tag mögen das so 15-20 USD sein.
    Gehen die girls nur für einige Stunden mit, kostet es meist weniger. Nehmen wir mal an so ein girl hat 5 Freier am Tag, mit denen sie jeweils für 10 USD für eine oder zwei Stunden mitgeht und nachts noch bei einem Freier übernachtet, kann sie pro Tag mehr als 50 USD verdienen.

    Auf den Monat hochgerechnet wären das dann ca. 1500 USD (was in etwa 1100 Euros entspricht). Nehmen wir jetzt noch an, dieses girl hat drei Liebeskasper, die jeden Monat aus Deutschland (oder USA, oder anderswo) jeweils 300 USD schicken.
    Dann wären wir schon bei 2400 USD (ca. 1800 Euros) – steuerfrei!

    Das war jetzt nur mal eine Beispielsrechnung. So kann es auch ablaufen, es hängt halt von dem entsprechenden Mädel ab. Ich möchte damit nur aufzeigen, daß es eben nicht immer die „armen ausgebeuteten Mädels“ sind, für die sie oftmals fälschlicherweise gehalten werden.

    Zu den Ladydrinks: Hier ist es so, daß die girls meist 1 USD vom Preis behalten dürfen. Hier kostet ein Ladydrink in einigen Bars einen Pauschalbetrag (meist 3 USD), in anderen Bars ist es dann so, daß auf den regulären preis für das jeweilige Getränk dann 1 USD aufgeschlagen wird (den erhält dann das Mädel).

    Wieder eine Milchmädchenrechnung: Macht ein Mädel nur 5 drinks am Tag, hat sie schon wieder 5 USD pro Tag zusäztlich verdient (was ja dann auch ca. 150 USD im Monat sind).
    Aus unserer europäischen Sicht sind das alles keine hohen Beträge, aber wenn man es jetzt mal in Relation zu anderen Löhnen hier setzt, dann ist es eine Menge (hier in Kambodscha liegt das monatliche Durschnittseinkommen bei 40 oder 50 USD wenn ich richtig informiert bin).

  21. @ marc

    lks kenn ich, das weißt du auch, den Begriff sollte es hier auch ein paarmal gegen :wink: im ersten Satz heißt es gleich „Es gibt sicherlich auch Ausnahmen“ damit wäre es eigentlich schon geklärt, denn das ist das einzige auf das ich hinaus wollte.

    Manche behaupten sogar ein Bargirl das man nicht als Prostituierte, Nutte oder Hure (Schwutte, sorry das muss noch rein) bezeichen kann, in einigen Foren gibt es ganze Threads voll davon. Für mich kein Problem denn wenn jemand für Sex Geld verlangt, prostituiert er sich nun mal und fertig. Dennoch würde ich behaupten das es auch unter den Prostituierten Unterschiede gibt, für das steht dieses abgewi*** eigentlich.

    Deinen Beitrag habe ich gelesen und ich denke so verschieden sind unsere Ansichten nicht. Die Horrorgeschichten wie jemand Haus und Hof verloren hat kenn ich auch, aber da gehören immer zwei dazu. Auch über die tollen Storys aus Tunesien und Jamaika habe ich mich schon köstlich amüsiert.

    Zu Keywordlinks habe ich schon an einigen Diskusionen beteiligt und ich finde es nicht so toll. Wenn du nur „no have“ geschrieben hättest, hätte ich es natürlich gelassen wäre ja so ähnlich als wenn ich als Namen „Jokkel Über Thailand den Issan und Südostasien“ angeben würde, würde das gerne machen. Denke aber der Schuss geht nach hinten los, denn wenn meine Domaine in einem Followblog durch sowas auf Nofollow gesetzt wird ist es bestimmt nicht gut in Suchmaschienensicht. Habe das jüngstens sogar mal hier mit jemand betrieben, das kommt davon wenn man spamt und die Antwort nicht liest :lol:

    Wie ich sehe sind die Preise in Kambodscha annähernd auf dem Thailandniveau, auch mit dem Wort „Freier“ hast du Recht. Den Rest sehe ich genauso, allerdings ist das schon ein extrem Beispiel, mir gings nur um das oben genannte „Ausnahmen“. Wie du schon im Beitrag lesen, konntest habe ich die Mädels auch nicht gerade gut dastehen lassen.

  22. tried to translate this post… seems it failed. Why BarGirls has a barcode? Do they look for the girl for you? Heard that half of swedens coming back from Thai got an aid there? is it true?

  23. half of swedens coming back from Thai got an aids there? is it true?

    -> perhaps the other half took a condom … :roll:

    And IF some swedish get aids, no problem, because most have a swedish girl- friend. :twisted: … in some cases it starts with a herpes-simplex infection

    Why BarGirls has a barcode?

    The girls do not have a barcode.

    Korrection, sometimes girls have a barcode in form of a tatoo :mrgreen: If you want to see the barcode, you must take her out of the bar into a room. Inside you must take off her clothes and search for the barcode. :oops: :grin: :arrow: After you have to pay MONEY for it. I think in SWEDEN it is the same system, but the swedish girls are INSIDE of the house, here everything is open, because it is sooooo hot :!:

    :twisted:

  24. uups, hab was vergessen, kurzer Nachtrag:

    @ Marc

    was du schreibst ist bestens.

    Als Info, meine EX LON bekam 4.000 US pro Monat von einem USA-Freier geschickt. Heiratsvisa, aber keine Heirat, weil LON nicht wollte. Eine andere die ich kenne bekommt 120.000 Baht im Monat. Das sind vielleicht Ausnahmen der Regel, die sollten aber auch mal genannt werden.

    Zuletzt fand ich diesen Artikel http://www.ninahmouse.de/html/sextourismus.html ueber Sextourismus toll.

    Sextourist … ich? für alle die ihr Herz in Afrika verloren oder gefunden haben!

    Die Begriffe sind austauschbar.

    Jokkel hat die Sache Sextourismus wieder mal auf den Punkt gebracht, wenn er schreibt: “ Sobald du Geld bezahlst ist es Prostitution“. So seh ich das auch.

  25. aber 4000 USD sind echt eine Menge Geld, das ja sogar in unseren Verhältnissen. Wie lange hat er das den bezahlt ? einmalig… oder ne lange Zeit

  26. Die Preise für die Barfines in Bierbars in Bangkok sind mittlerweile schon exorbitant, in Nana sind mittlerweile 600-700 Baht Standard. Dann doch lieber in Hua Hin oder Udon Thani wo sie nach wie vor bei 300 Baht liegt.

    Ganz ehrlich, 700 Baht fuer die Barfine für ein Bier-Girl, dazu dann noch 1000 Baht fuer ihren Liebeslohn macht 1700 Baht. Da hole ich mir doch lieber ein Go Go Girl, die i.d.R. besser aussehen für fast das gleiche Geld oder gehe drei Mal in einen Massage Salon und bekomme drei Handjobs für auch dasselbe Geld ;)

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