Menschenzoo mit Flüchtlingen aus Burma

Vor gut zwei Wochen hatte ich das Thema schon mal „Flüchtlinge als Attraktion“

Touristenattraktion

Neuer „Menschenzoo“ in Thailand eröffnet

Trotz internationaler Kritik ist in Thailand wieder ein Dorf mit Menschen als Touristenattraktion aufgemacht worden. In Sattahip, unweit des Strandbads Pattaya, können Besucher Frauen aus Burma anschauen, die nach alter Tradition schwere Messingringe um den Hals tragen und dadurch besonders lange Hälse bekommen haben.

Quelle und der ganze Artikel:
http://www.krone.at

Eintritt für fünf Euro

Der Eintritt in die Dörfer kostet für Touristen umgerechnet etwa 5 Euro, Einheimische zahlen gerade ein Zehntel des Preises. Nach dem Bericht bekommen die Karen-Frauen, die ihr Volk lieber als Kayan bezeichnen, pro Monat umgerechnet etwa 60 Euro – für die ganze Familie. Trotz internationaler Kritik verteidigen die lokalen Behörden die Schau-Dörfer, die es seit den Achtziger Jahren gibt. Der für die Region verantwortliche Leiter Narong Thirachantarangkoon wehrt sich gegen den Begriff „Menschenzoo“. Schließlich seien die Karen freiwillig in dem Dorf und bekämen zudem noch mehr Geld als beispielsweise in der Region Chiang Mai. Außerdem könnten sie sich in der Region frei bewegen.

Quelle und der ganze Artikel:
http://reisen.t-online.de

Über thailändische Mönche

Was soll ich hier schreiben?, Mmmmmhhh….

Jeden Morgen um ca. 7.30 Uhr läuft er durchs Dorf, im Normalfall geh ich schnell wieder rein wenn er kommt, denn er hat immer einiges zum tragen dabei und weil ich ja „Nam Dschai“ bin, also hilfsbereit und großzügig. Auf Deutsch also dämlich, macht mich meine Frau immer drauf aufmerksam das ich Ihm tragen helfen soll und in den ca. 300 Meter bis zum Wat kann er dann noch eine mit mir rauchen.
Jeden Morgen gehen viele Leute (meist die älteren Frauen) aus dem Dorf zum Wat, zehn bis fünfzehn sind es mindestens und jeder bringt was zum Essen mit, dass sind dann auch 10 bis 15 Gerichte. Naja jedenfalls kann er (bei uns im Wat gibst es nur einen Mönch) nur bis 12.00 Uhr essen, dann kann er wieder am nächsten Tag. Erst machen die Frauen das Essen für den Mönch zurecht, dann ist eine kleine Andacht (erstes Video) und danach isst er, mit Ihm ungefähr 10 bis 15 Katzen.

Was ich noch über Mönche weiß:

Sie dürfen keinesfalls ein Tier töten, lügen und leben im Zölibat.

Sie trage immer Ihre orange Robe.

Sie haben eine Glatze.

Frauen dürfen Mönche gar nicht berühren, ebenso der Mönch nicht die Frau.

Zur Hochzeit braucht man neun Stück, weil „gau“ (Neun) „dii“ (gut) ist. Sind halt fast nicht abergläubisch diese Thais.

Sie dürfen nur bis 12.00 Essen und dann wieder am nächsten Tag.

Jeder männliche Thai sollte einige Zeit als Mönch im Kloster verbringen (zweites Video, ein junger Mann aus dem Dorf geht für einige Zeit in Kloster).

Sie rauchen alle (habe noch keine gesehen der nicht geraucht hat) und manche schmuggeln mehrere Stangen Zigaretten aus Laos. Ich musste schmieren der Mönch nicht, ist ja ein Mönch.

Sorry für die Bilder, sind leider in keiner guten Qualität.

Hier ein Video von betenden Mönchen.

Umzug durchs Dorf, von jungen Mann der Mönch wird.

Habe auch ein Video von Betenden Frauen in Burma (Birma, Myanmar), das passt find ich auch hier rein.

Altes Wissen gilt auch noch für heute

Wer hat sich denn schon mal in der Retrobibliothek im Meyers Konversationslexikon den Eintrag über Siam durchgelesen? Ganz intessant und lustig, einige Stellen habe ich mal zitiert.

Meyers Konversationslexikon Siam 1

Meyers Konversationslexikon Siam 2

„ausgedehnte Teakwaldungen liefern vortreffliches Schiffbauholz“

Das trifft wohl nicht mehr so ganz zu.

„Von wilden Tieren gibt es Königstiger, Nashörner, Bären, Affen, Hirsche, Krokodile“

Trifft wohl auch nicht mehr ganz zu, obwohl Affen habe ich schon gesehen.

„Als eifrige Buddhisten töten die Siamesen kein Tier.“

Das stimmt auch heute noch. Sie töten ja Tiere nur um sie zu Essen, kranke Tiere zum Beispiel, lassen Sie verenden.

„Die Siamesen sind von hellbrauner Hautfarbe, klein, kurz im Knochenbau, mit starkem Kopf, muskelarm infolge des ausschließlichen Genusses von Reis, Obst und Fischen, träge infolge des heißen Klimas, ungebildet und stumpfsinnig durch jahrhundertelange Knechtung unter einer despotischen Regierung.“

Das ist auch irgendwie heute noch so.

„Die Kleidung der Siamesen besteht aus Baumwollgewändern; die Füße bleiben nackt, außer bei Wohlhabenden, welche Sandalen tragen. Vornehme tragen einen Sonnenschirm, die übrigen einen breiten Hut aus Palmblättern.“

Auch ganz lustig finde ich, jetzt tragen alle Flip-Flops und vor der Sonne fürchten Sie sich auch.

„Vielweiberei ist unter den Wohlhabenden allgemein. In den gesellschaftlichen Verhältnissen herrscht größte Ungleichheit.“

Stimmt auch.

Quelle: http://www.retrobibliothek.de, Meyers Konversationslexikon, Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892.