Leckere Gerichte aus Thailand z.B. Nachgeburt

Bei Focus Online bin ich auf einen interessanten, bebilderten Artikel über Thaifood gestoßen.

Zehn Thai-Gerichte für Unerschrockene

Skorpion, Schlange oder Qualle: Jenseits von Papaya-Salat und grünem Curry kann thailändisches Essen den europäischen Gaumen schon mal herausfordern.

zum Beispiel: Nachgeburt von Kühen

Für uns mag es ein äußerst unappetitlicher Gedanke sein, aber die Rinder-Plazenta wird tatsächlich auf thailändischen Märkten angeboten. Sie ist sehr nahrhaft, was man gut daran erkennen kann, wenn man daraus eine Rinderbrühe kocht. Die kann wirklich gut schmecken. Das Fleisch selbst ist aber eher zäh und für den Mitteleuropäer kaum mit rechtem Genuss zu verspeisen.

Quelle und den Artikel lesen: Focus Online

11. Thaifestival in Bern

Gestern war ich beim„11. Thaifestival in Bern“, hier ein paar Bilder davon leider keine guten :( .

Es gab ein paar Massagen und jede Menge Thaifood (Som Tam, Kau Niau, Spießchen… uvm.) allerdings teuer, in die Botschaft konnte man nicht rein (Staff only :? ). Wenns nicht die ganze Zeit geregnet hätte wäre ich vielleicht länger geblieben, aber ich bin nur mal durchgelaufen habe mir ein Chang genehmigt und wieder nach Hause.

Hier gehts zum 12. Thaifestival 2010

Hausschlachtung im Issan

Bilder vom schlachten eines Rinds im Issan, wer schwache Nerven hat geht besser zurück. Sogar der Mageninhalt wird ausgepresst und für Suppe verwendet.

Nok-Vögel kann man essen

Vorhin in einem Forum gelesen:

Zitat:

@jokkel dat is ja gleich umme ecke von suwannabhum und ban lai….wo ich mich mal laengere zeit rumgetriegben hab..haha…da is im sommer echt der hund begraben….da hoerste teilweise noch nich mal nen vogel, weil jeder piepmatz direkt mit der schleuder vom himmel geholt wird….

Ich finds witzig und jetzt dürft Ihr mal raten was in dem Beutel drin ist?

Ja in Thailand, besonders im Issan wird alles gegessen. Übrigens die wurden nicht mit der Zwiesel kalt gemacht sondern mit einem Gewehr geschossen. Als ich so ein Gewehr das erstemal sah, dachte ich eigentlich das es sich um eine Antiquität handelt. Solche Gewehre hatten sie wahrscheinlich schon bei der französischen Revolution, man füllt Schießpulver und Kugeln ein dann wird mit einer Stange gestopft. Was passiert wenn man zuviele Kugeln reinsteckt, kann man gut am vierten Bild sehen. Der Vogel war eigentlich so groß wie der links daneben, aber es kamen mehrere Faktoren zusammen. Wie schon gesagt zuviel Schrot, geringe Entfernung und genau getroffen. Ist uns neulich auch mit einer Ratte passiert, leider war die auf einem halben m² verteilt und gar nicht mehr zu verwerten. Gegessen wurden die Vögel dann als Lab Nok, Vogelfleischsalat.

Ungeniesbarer und stinkender Fisch

Mich hat gewundert das der Fisch auf der Gabel nicht zerfallen ist, er kam direkt aus der Fischsoße, dementsprechent gut hat er auch gerochen. Wenn man ihn mit einem Schuss Öl, ordentlich Chili und 20 bis 300 Gramm Glutatmat in eine Schale gibt, hat man einen Weltklasse Tip für Kau Niau, für Farangs im Normalfall leider ungenießbar.

Leckere Käfer

Im Issan wird eben alles gegessen, versucht habe ich diese Käfer schon aber war absolut nicht mein Fall.

Fischsoße selber machen

Das ist keine „normale“ Fischsoße wie man sie in jedem Asiashop bekommt, sondern selbst gemachte. Wer findet, dass das Bild schon eklig aussieht sollte das Video gar nicht erst gucken.

Für alle die auch mal selber Fischsoße machen wollen hier noch das Rezept:

Man nehme ein Gefäß da schüttet man einen halben Eimer Wasser rein und löst ca. 1,5 Kilo Salz darin auf. Dann nimmt man ca. 2 Kilo Fisch, Fischabfälle oder Fischinnereien und schmeißt sie dazu. Jetzt gut abdecken, an einem sonnigen und warmen Platz stellen und schon 1 Jahr später hat man eine leckere Fischsoße.

Zur Ergänzung am 17.02.2008:

Wegen der vielen Google Anfragen nach: „fischsoße selber machen“ und weil ich da ganz oben bin. Das Rezept war eigentlich ironisch gemeint, aber es funktioniert schon so. Das Gefäß sollte Luftdicht sein und die Fischsoße muss vor Verzehr unbedingt abgekocht werden (sogar die Thais machen das), ansonsten alle Angaben ohne Gewähr.