Die England Australien Mittlerer Osten Connection, Streng geheim!

Neulich in meinem Bierbar Artikel habe ich diese „armen Dinger“ schon mal angesprochen und will ich nochmal ein bißchen darüber schreiben aber Achtung hier herrscht Ironie :wink:

So ein Barmädchenleben besteht natürlich nicht nur aus Sanuk, wie von mir in einem Kommentar behauptet wurde, sondern kann teilweise richtig stressig sein. Da ist es gut das die Thaimädels wahre Meister im Multitasking sind, so kann eine Thai zusätzlich zu jeder Tätigkeit die Sie im Moment ausübt noch zeitgleich Essen und telefonieren.

Der Tag beginnt erstmal mit Morgens aufstehen Nachmittags wach werden und Körperhygiene, danach folgt das erstemal das wohl wichtigste für Thais „Essen“.

Dann muss sich um die Sponsoren bzw. Boyfriends gekümmert werden und hier beginnt der Stress den die Mädels haben. In jedem Customer, Kunden sehen die Mädels in erster Linie $ € Geld und Sie arbeiten mit allen Tricks und werden nichts unversucht lassen um möglichst viel Kohle zu scheffeln, deshalb wird jedem die große Liebe vorgespielt :roll: Mit der Zeit sammeln sich dann einige dieser Geldquellen an und dann wirds kompliziert, damit das Lügengerüst nicht zusammen bricht wird teilweise penibel Buch darüber geführt was jedem erzählt wurde. Es ist keine Seltenheit das die Mädels drei, vier oder gar noch mehr potenzielle „Opfer“ haben die nach Strich und Faden ausgenommen werden, dem Ideenreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt und hierbei gilt je abwägiger die Idee desto besser die Erfolgsaussichten. Das geht vom Wasserbüffel bei dem die Zapfwelle repariert werden muss bis hin zur Schwiegermutter die kein Geld für Ihre Geschlechtsumwandlung hat. Um mal auf die Überschrift zu kommen, die Opfer verteilen sich quer über den Globus und kommen aus allen Gesellschaftsschichten, hauptsache es sind ein paar Baht zu holen und wenn mal zwei gleichzeitig dieser Kunden vor Ort sind wird sich kurzerhand für den entschieden von dem mehr Geld kommt.

Wenn die Anrufe, SMS-, und E-Mailschreiberei erledigt ist darf das Essen nicht vergessen werden, denn um auf 10 Mahlzeiten am Tag zu kommen darf keine Gelegenheit zum Essen ausgelassen werden.

Wenn sie sich man sich dann langsam am Arbeitsplatz, der Bierbar eingefunden haben wird natürlich wie sollte es anders sein gegessen und sich darüber amüsiert wie doof doch Farangs sind.

Hier habe ich noch ein Video in dem man beobachten kann, das die Arbeit hauptsächlich aus dumm rumstehen besteht.

…to be continued…Fortsetzung folgt… :mrgreen:

Was ist eigentlich eine Bierbar?

Jeder der einmal in Thailand Urlaub macht wird wohl nicht daran vorbei kommen und mal in einer Bierbar landen, allein in Pattaya soll es an die 10000 Bierbars geben. Eine Bierbar ist meist eine offene Bar ca. mit den Dimensionen 5 bis 10 Metern mal 5 bis 10 Metern, außenherum ist eine Theke mit Barhockern, teilweise gibt es auch noch andere Sitzgelegenheiten. Die Preise an einer Bierbar sind relativ günstig z.B. kostet ein Bier so zwischen 50 und 90 Baht (1 bis 2 €uro). An einer Bierbar trifft man die verschiedensten Menschen vom deutschen mitte 40iger Pauschaltouristen Ehepaar, dass diese günstige Reise zum Golf von Siam gebucht hat und dabei unwissend in Gomorrah, äh, Pattaya gelandet ist bis hin zum verwittweten, 83 jährigen Holländer der überglücklich ist weil sich in ihn auf seine alten Tage noch ein 19 jähriges Barmädchen unsterblich verliebt hat.

Aber was ist eigentlich ein Bargirl bzw. Barmädchen? Bargirls sind die Bedienungen an den Bierbars deren Aufgabe z.B. darin Gäste in die Bar zu locken und dafür wird ausschließlich die Anrede „Hey sexy man“ verwendet, dabei spielt es keine Rolle ob ein David Beckham Verschnitt oder ein übergewichtiger mit verfaulten Zähnen vorbei läuft. Ein andere Aufgabe der Bargirls ist dann die Gäste in der Bar zu halten, da es mit dem Englisch der Mädels nicht soweit her ist wird zur Unterhaltung auf diverse Spiele wie Vier gewinnt, Jenga oder Würfeln zurückgegriffen. Die Mädchen verdienen an der Bar sehr wenig, ca. zwischen 3000 und 5500 Baht (70 bis 110 €uro), deswegen wird von ihnen keine Gelegenheit ausgelassen etwas dazu zu verdienen. Das wird dann teilweise beim spielen versucht oder sie stauben einem ein paar Baht ab um sich was zum Essen zu kaufen und sie möchten einen Ladydrink haben. Ein Ladydrink ist natürlich teurer als ein normales Getränk ca. 120 bis 140 Baht (2 bis 3 €uro) von dem die Mädels an den meisten Bars allerdings nur 20 Baht bekommen, deswegen gebe ich auch nie Ladydrinks aus. Jetzt möchte ich noch die lukrativste Nebeneinnahme der Bargirls erwähnen, die Prostitution, dabei verdienen die Girls 500 bis 1500 Baht am Tag (10 bis 30 €uro), wenn sie einen Kunden haben. Prostitution steht noch mit dem Wort „Barfine“ oder „Auslöse“ in Zusammenhang steht, das ist der Betrag den der Gast für den Arbeitsausfall an die Bar zu zahlen hat wenn er ein Mädchen mitnimmt, so zwischen 200 und 500 Baht (4 bis 10 €uro) pro Tag.

Menschenzoo mit Flüchtlingen aus Burma

Vor gut zwei Wochen hatte ich das Thema schon mal „Flüchtlinge als Attraktion“

Touristenattraktion

Neuer „Menschenzoo“ in Thailand eröffnet

Trotz internationaler Kritik ist in Thailand wieder ein Dorf mit Menschen als Touristenattraktion aufgemacht worden. In Sattahip, unweit des Strandbads Pattaya, können Besucher Frauen aus Burma anschauen, die nach alter Tradition schwere Messingringe um den Hals tragen und dadurch besonders lange Hälse bekommen haben.

Quelle und der ganze Artikel:
http://www.krone.at

Eintritt für fünf Euro

Der Eintritt in die Dörfer kostet für Touristen umgerechnet etwa 5 Euro, Einheimische zahlen gerade ein Zehntel des Preises. Nach dem Bericht bekommen die Karen-Frauen, die ihr Volk lieber als Kayan bezeichnen, pro Monat umgerechnet etwa 60 Euro – für die ganze Familie. Trotz internationaler Kritik verteidigen die lokalen Behörden die Schau-Dörfer, die es seit den Achtziger Jahren gibt. Der für die Region verantwortliche Leiter Narong Thirachantarangkoon wehrt sich gegen den Begriff „Menschenzoo“. Schließlich seien die Karen freiwillig in dem Dorf und bekämen zudem noch mehr Geld als beispielsweise in der Region Chiang Mai. Außerdem könnten sie sich in der Region frei bewegen.

Quelle und der ganze Artikel:
http://reisen.t-online.de

Über ein Barmädchen

Da ja über Bargirls soviel schlechtes geschrieben wird, möchte mal was aus dem Leben von einem Bargirl, die ich gut kenne berichten.
Ich nenne Sie fiktiv „Noi“, Noi hatte sich von Ihrem Thaimann getrennt und hatte zwei Kinder. Dann ging Sie nach Pattaya und arbeitete ein Jahr an der Bar, wo Sie einen Deutschen kennen lernte der mit Ihr einen auf große Liebe machte. Gevögelt wurde natürlich ohne Gummi und Noi wurde schwanger, als Sie Ihrem Boyfriend davon berichtete (sein Urlaub war bereits vorbei und er wieder zurück in Deutschland) brach er jeglichen Kontakt zu Ihr ab und Sie lies daraufhin das Kind abtreiben.
Ein Jahr später kam er wieder nach Thailand, aber natürlich kontaktierte er zuvor Noi um zu sagen wie Leid Ihm alles tut und wie sehr er es bereut. Noi glaubte Ihm und verbrachte wieder die zwei oder drei Wochen mit Ihm, als der Urlaub zu Ende war wollte er, damit Noi das arbeiten an der Bar aufhört und heiraten. Noi stoppte den Job an der Bar und ging zurück nach Hause, von Ihm wollte Sie 6000 Baht im Monat, dass erste Geld bekam Noi als er nach Hause flog. Als es Zeit für die erste Überweisung wurde brach er wieder den Kontakt zu Ihr ab und Noi musste wieder zurück an die Bar.
Leider ergeht es vielen Mädels so oder so ähnlich und weil Thais ein bisschen eingleisig denken, lügen halt alle Farangs.

Hinzugefügt am 14.07.2015

Leider muss ich gestehen das mir an dieser Stelle langsam das Mitleid für Sie ausgeht.

Das Jahr darauf kam Deutsche wieder nach Thailand und wie solltes anders sein, Noi traf sich wieder mit Ihm. Wurde wieder schwanger und lies das Kind auf seinem Wunsch nicht diesmal nicht abtreiben und ging zurück im Issan. Unterhalt gabs natürlich nicht und der Typ brach den Kontakt ab. Um das Kind kümmert sich Ihre Mutter und jetzt schafft Sie wieder in Pattaya an.

Erstesmal Thailand

Nach meiner ersten Thailandreise habe ich einen Reisebericht geschrieben. Denen, die sich das mal reinziehen wollen viel Spass.

Das erstemal Thailand

Der Flug

Los gehen sollte am 8. Januar Flug von Frankfurt mit Turmenistan Airline um 15.00 Uhr (Ticket 460,00 Euro über http://www.schroeders.de/ gebucht). Um 12.00 Uhr waren wir im Frankfurter Flughafen am Check In, drei bis vier Leute vor uns um 13.00 hatten wir eingecheckt und nebenbei noch erfahren das sich der Start auf 19.00 Uhr verschiebt, von der Airline gabs einen 10 €uro Gutschein gültig am Frankfurter Flughafen.

Also erst mal was Essen, auf ins Mc Doof erster Gutschein weg. Dann ein wenig durch den Flughafen gelaufen, einmal Ausichtsplattform Scheißwetter also wieder rein, zum Terminal 2 und ins Bistro wird so gegen 15.00 Uhr gewesen sein. Um 18.00 Uhr waren wir nach etlichen Bierchen (pro Nase über 30,00 Euro) dann gut drauf. Noch schnell im Duty Free eine 30er Kiste Zigarren gekauft und je ein Liter hochprozentiges. Nochmal kurz warten dann endlich Boarding.

Mehr über „Erstesmal Thailand“ Lesen

Die Insel Koh Pai bei Pattaya


Da ja die Wasserqualität am Pattaya und Jomtien Beach milde ausgedrückt eher bescheiden ist, möchte ich hier mal eine Empfehlung für „was muss ich auf jeden Fall sehen, wenn ich in Pattaya, Jomtien bin?“ geben.

Zitat:
„Ko Pai (Bambusinsel) ist eine unter Naturschutz stehende Insel, etwa 16 Kilometer vor der Küste Pattayas. Sie besitzt einen 150 Meter hohen Kalkfelsen, zahlreiche Buchten und Tauchgründe. Rings um Ko Pai liegen weitere kleinere Inseln, zum Teil mit Korallenriff, die bisher noch militärisches Sperrgebiet sind.“

Quelle: http://www.wikipedia.org

Kho Pai ist außedem unbewohnt und hat naturbelassene Strände, weiß gar nicht mehr ob eine Toilette am Strand war glaube aber da war keine. Deswegen gibt auch keine Geschäfte, also zum Essen und zum Trinken mitnehmen.
Die günstigste Möglichkeit ist an einer der unzähligen Tagestouren zum Angeln und Baden teilzunehmen.
Die andere kostspieligere Möglichkeit ist mit einem Speedboat, das sollte für 6000 bis 8000 Baht zu bekommen sein. Unbedingt alle Eventuallitäten abklären z.B. Rückfahrt, Getränke usw. diese Speedbootdriver sind nämlich nicht auf den Kopf gefallen und wollen für eine Flasche Wasser utopische Summen (aber Getränke haben wir uns ja zuvor besorgt).
Hier noch ein Vergleich der Wasserqualität erstes Foto Jomtien Beach, leider liegt an den Stränden von Kho Pai auch schon Abfall rum teilweise angeschwemmt und teilweise achtlos hingeschmissen.